Nahrungsergänzung natürlich und lecker !
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Nehmen wir den Hund: Wie sein Vorfahr, der Wolf, ist auch der Hund kein reiner Fleischfresser. Die Wölfe, die im Rudel große Beutetiere erlegen, fressen anschließend nicht nur das Fleisch, sondern das gesamte Tier mit Haut, Knochen, Innereien und Magendarmtrakt samt Inhalt. Dadurch nehmen sie auch viele Kohlenhydrate in bereits aufgeschlüsselter Form mit auf. Auch Gräser, Wurzeln und Früchte gehören zum Nahrungsspektrum der Wölfe, das bleibt dem Haustier Hund meistens verwehrt.
Unsere Hauskatzen hingegen stammen von der nordafrikanischen Wildkatze ab und ihre Ernährungsgewohnheiten weisen noch immer viele Ähnlichkeiten auf. Die Wildkatze jagt im Gegensatz zum Wolf nicht im Rudel, sondern als Einzelgängerin. Ihre Beute sind vor allem kleine Nagetiere und Vögel. Deshalb muss die Wildkatze, um satt zu werden, häufiger und über den ganzen Tag und die Nacht verteilt jagen und fressen. Als Wüstenbewohner können Katzen ihren Harn stark konzentrieren und auch sie müssen oft auf wichtige Zusätze verzichten.
„Beide Haustiere haben heute jedoch eines gemeinsam, mit Ergänzungsfuttermitteln kann die Ernährung Ihrer Lieblinge auf ganz individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden“, so Klaus Drexel. Eine solche individuelle Unterstützung könne Ihr Tier in besonderen Lebenssituationen fördern. Dazu gehören zum Beispiel: Trächtigkeit, Wachstum, Alter, Gesundungsphasen nach Krankheiten, Fellwechsel, aber auch verschiedenste Befindlichkeiten.
Eine davon ist zum Beispiel der Wurmbefall und der Befall unserer Tiere mit Würmern bringt sowohl hygienische, als auch gesundheitliche Probleme mit sich. Die Parasiten entziehen dem Tier wertvolle Nährstoffe. Sie schädigen bei ihrer Wanderung durch den Körper das Gewebe und können so bakterielle und virale Infektionen begünstigen. Besonders anfällig sind kranke und geschwächte Tiere, sowie Jungtiere, auf die die Würmer bereits im Leib des Muttertieres und durch die Milch übertragen werden können.
Von Würmern befallene Tiere stellen aber auch für Menschen ein gesundheitliches Risiko dar. Neben Reinigungs- und Hygienemaßnahmen (regelmäßige Kotbeseitigung, Desinfektion usw.) haben Sie die Möglichkeit auf natürlicher Basis z.B. durch Gabe von Wurmtropfen oder Wurmleckerlies vorzubeugen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine „Wurmkur“ im klassischen Sinne. Die chemischen Wurmkuren vom Tierarzt töten die im Darm befindlichen Würmer regelrecht ab. Bei starkem Wurmbefall vor allem bei Jungtieren macht das Sinn.
Tierheilpraktiker Klaus Drexel rät in diesem Fall zu eben dieser zusätzlichen Möglichkeit: „Statt der regelmäßig durchgeführten „chemischen Entwurmung“ Ihres Tieres, die durch den Gang zum Tierarzt für Ihr Tier auch Stress bedeuten kann und möglicherweise den Organismus belastet, können Sie auf regelmäßige, stichprobenartige Kotuntersuchungen ausweichen und bedarfsweise nur noch gezielt entwurmen, jedoch durch Gabe von Wurmtropfen oder Wurmleckerlies vorbeugend die Gefahr eines Neubefalls verringern. Nahrungsergänzung kann also mehr als ratsam sein, jedoch nur wenn sie richtig und vor allem auch sinnvoll eingesetzt wird und wann immer es geht bitte zum Wohl Ihres Lieblings auf natürlicher Basis.“



